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Vor dem Kauf einer Holzaxt sollten Sie sich fragen: Wozu werden Sie diese einsetzen? Welches Modell können Sie mit Ihrer Statur und Kraft handhaben? Im Skillers Onlineshop finden Sie ein breites Angebot an hochwertigen Äxten von führenden Herstellern. Vor allem bei Werkzeugen wie diesen ist eine hohe Qualität ihren Preis wert.   

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    Wofür wird eine Holzaxt genutzt? 

    Ähnlich wie ein Beil ist auch die Holzaxt ein universeller Begleiter. Sie sollte in keinem Garten fehlen. Sie findet hauptsächlich beim Fällen von Bäumen und beim Abtrennen von Ästen Verwendung. Ist keine Spaltaxt zum Spalten von Holz im Haus, kann sie diese Funktion ebenfalls übernehmen. 

    Aufbau einer Axt 

    Die Axt besteht aus einem geschmiedeten Kopf aus Stahl, der auf einen hölzernen Stiel (auch Schaft genannt) aufgesetzt ist. Der Kopf ist folgendermaßen aufgebaut:  

    • Schneide: die scharfe Kante, mit der Sie auf das Holz einschlagen. Sie ist oft zu einem Spitzbogen mit einem Winkel von 35° bis 40° geschliffen. Dadurch ist sie stabiler und bricht nicht so leicht ab.
    • Wange: Der Bereich zwischen der Schneide und dem Auge. Seine Keilform hat einen Winkel zwischen 20° und 30°. Eine lange Wange mit kleinem Winkel ist gut für das Fällen. Eine kurze Wange mit großem Winkel eignet sich dagegen gut für das Spalten von Holz.
    • Bart: Dies ist der überstehende Teil der Wange. Je weiter ausgestellt der Bart ist, desto größer ist die Schneide im Verhältnis zur Kopfdicke. Einen schmalen Kopf mit weit ausgestelltem Bart können Sie leichter führen. Allerdings geht dies auf Kosten des Gewichts und damit der Durchschlagskraft.
    • Auge: Das Loch im Kopf der Axt. Hier wird der Schaft eingesetzt. Er muss dabei perfekt in das Auge passen. Damit der Kopf beim Gebrauch nicht vom Schaft rutscht, wird bei der Herstellung ein Keil in das Schaftende getrieben.
    • Nacken: Der stumpfe hintere Teil des Kopfes, der dem Werkzeug noch etwas Gewicht verleihen kann. Nutzen Sie den Nacken aber nicht als Hammer und schlagen Sie auch nicht mit einem Hammer auf ihn ein! Dadurch können Sie das Auge verformen, was zu einem lockeren Sitz am Schaft führen kann.

    Der Schaft besteht aus einem Holz mit möglichst geraden und langen Holzfasern. So ist das Risiko geringer, dass der Schaft durch die Einschläge bricht. Daher wird in der Regel Eschenholz oder Hickory als Material für den Schaft verwendet. Der Stiel muss beim Einstielen in den Kopf extrem trocken sein. Später bei der Lagerung und im Gebrauch dehnt sich das Holz durch die Luftfeuchtigkeit wieder aus und sorgt so für zusätzlichen Halt. Bei vielen Modellen ist der Schaft leicht wellig geformt. Das Schaftende wird Stielknauf genannt und ist etwas dicker. So rutscht Ihnen das Gerät nicht so leicht aus der Hand. 

    Welche Länge und welches Gewicht sollten Sie wählen? 

    Anders als beim Beil sorgen ein hohes Gewicht am Kopfende und ein langer Schaft für höhere Schlagkraft. Damit können Sie dicke Baumstämme mit relativ wenigen Schlägen zu Fall bringen. Andererseits verlangen lange und schwere Äxte auch von Ihnen einiges an Kraft ab. Sie sollten mit der Axt kontrolliert ausholen können. Der Schaft sollte in etwa so lang wie Ihr Arm von der Achselhöhle bis zu den Fingerspitzen sein. Im Skillers Onlineshop finden Sie Holzäxte von führenden Herstellern zu einem günstigen Preis in verschiedenen Längen von 650 mm bis 800 mm und Gewichten von 850g bis 1500g. 

    Wie halten Sie eine Axt? 

    Im Unterschied zum Beil halten Sie eine Axt immer mit zwei Händen. Die hintere Hand hält den Schaft stets vor dem Stielknauf fest. Die vordere sitzt beim Ausholen nah am Kopf und rutscht beim Zuschlagen zum Stielknauf. So können Sie den schweren Kopf besser kontrollieren und zielgenauer auf das Holz schlagen. Zur Sicherheit kontrollieren Sie vor jedem Gebrauch, dass der Kopf fest auf dem Schaft sitzt. 

    Worauf sollten Sie beim Schleifen der Schneide achten? 

    Auch die beste Axt muss regelmäßig geschliffen werden. Dazu können Sie einen Trockenschleifer oder Doppelschleifbock nutzen. Für ein besseres Ergebnis schleifen Sie die Schneide mit einem Doppelschleifbock an, um Kratzer und andere Beschädigungen zu entfernen. Dann machen Sie den Feinschliff mit einem Nassschleifer. Schleifen Sie die ganze Schneide gleichmäßig, um die Axtform beizubehalten. Achten Sie darauf, dass sich die Schneide nicht erhitzt. Durch Hitzeeinwirkungen blau angelaufene Stellen sind ein Zeichen, dass der Stahl an Härte verliert. Überlassen Sie das Schleifen daher lieber einem erfahrenen Fachmann. Der Preis eines unsachgemäßen Schliffs ist zu hoch. 

    Wie lagern und pflegen Sie Ihre Holzaxt? 

    Damit Sie möglichst lange Freude an Ihrem Gartenwerkzeug haben, bewahren Sie es an einem Ort mit normaler Luftfeuchtigkeit auf. Bei zu trockener Umgebung trocknet der Schaft aus und zieht sich zusammen. Dadurch sitzt er nicht mehr fest. Bei zu feuchter Umgebung riskieren Sie dagegen Pilzbefall, der den Schaft schädigt und leichter zum Brechen bringt. Stellen Sie sicher, dass die Axt und der Schneidenschutz trocken sind, bevor Sie den Schneidenschutz anlegen. Wenn das Werkzeug über längere Zeit nicht genutzt werden soll, ölen Sie den Axtkopf ein, um die Bildung von Rost zu verhindern.