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Eingeschlagene Metallnägel mit der Zange herauszuziehen, kann ein mühseliges Unterfangen sein. Je nach Arbeitssituation kann eine Zange schlecht greifen, eventuell rutscht sie sogar ab und zerkratzt die umliegende Oberfläche. Und am Ende bricht vielleicht nur der Nagelkopf, während der Stift weiterhin feststeckt. Außerdem erfordert die Ziehbewegung mit der Zange einen verhältnismäßig großen Kraftaufwand. Für ein schnelles, einfaches und effektives Arbeiten ist das richtige Werkzeug deshalb unerlässlich – im Bereich der Nageleisen ist der Kuhfuß ein Werkzeug, das eine praktikable und technisch zuverlässige Lösung bietet.

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    Die einfache Art, Nägel zu ziehen 

    Durchdachtes und verlässliches Werkzeug und Zubehör erleichtert nicht nur professionellen Handwerkern, sondern auch Hobby-Heimwerkern die Arbeit. Der Kuhfuß ist ein explizit auf das Herausziehen von unerwünschten, feststeckenden Nägeln hin konzipiertes Spezialwerkzeug. Sein Name leitet sich von der Klauenform der Hufe von Kuh und Ziege ab, die der Gestalt dieses Werkzeugs optisch ähnelt. Alternativ wird, nach seinem Verwendungszweck, häufig der Begriff "Nageleisen" oder "Biegeeisen" verwendet. Der vordere Teil des Werkzeugs – die sogenannte Klaue – ist bogenförmig bis zu 90 Grad angewinkelt. Zur Spitze hin ist das Eisen abgeflacht und zweigeteilt, mit einem engen, meist V-förmigen Spalt zwischen den beiden Enden. Damit lassen sich auch tief sitzende Nägel hervorragend greifen. Ein langer Stiel sorgt für eine effektive Hebelwirkung, sodass der Nagel ohne großen Kraftaufwand behutsam herausgezogen werden kann. 

    Ein Werkzeug, viele Varianten 

    Ein Kuhfuß besteht in der Regel aus Eisen, Stahl, Edelstahl oder Spezialstahl. Viele moderne Modelle sind für eine besonders bequeme Handhabung mit einem gepolsterten Griff ausgestattet. Das Handwerkzeug ist in verschiedenen Größen erhältlich, in der Regel in Längen von 10 bis 100 Zentimetern. Die Preise richten sich nach dem Material und der Größe des Geräts – sowie nach dem Markennamen des Herstellers und der damit einhergehenden Fertigungsqualität. Qualitätsunterschiede beim Biegeeisen lassen sich schnell anhand des Materials und der Ausfertigung feststellen:  

    • Belastbarkeit des Stiels
    • Stiellänge und Klauenwinkel
    • Weite des V-förmigen Spalts
    • Ausfertigung des Griffs

    Holen Sie sich vor dem Kauf des Produktes genaue Informationen über den angedachten Verwendungszweck ein. Besonders dicke Nägel lassen sich mit einem weiten V-Ausschnitt leichter greifen und wer an unzugänglichen Stellen arbeiten muss, für den entpuppt sich ein besonders langer Kuhfuß schnell als hinderlich. 

    Die Klaue 

    Abgestimmt auf unterschiedliche Anwendungsbereiche lässt sich die Ausfertigung der Klaue weiter differenzieren. Um ohne größeren Aufwand auch unter besonders fest eingeschlagene Nägel greifen zu können, sollten die Enden der Klaue – der wichtigste Bereich am Kuhfuß – dünn und präzise geschliffen sein. Ein feiner Schliff beugt außerdem der Beschädigung von Oberflächen beim Gebrauch des Nageleisens vor. Öffnet sich der V-Schlitz nicht zu drastisch über eine zu kleine Distanz, kann dies einen großen Vorteil darstellen, da sich dann sehr unterschiedliche Nagelgrößen oder gar rostige und beschädigte Nägel einfach lösen lassen. 

    Kombinationswerkzeuge 

    Unter dem Zubehör für Handwerker tummeln sich auch kombinierte Geräte. Hier können Sie zum Beispiel auch Modelle mit zwei unterschiedlichen Klauengrößen und -breiten an beiden Enden des Stiels auswählen. Außerdem gibt es den Kuhfuß in Ausführungen, bei denen der Griff am anderen Ende des Stiels durch einen praktischen Brecheisen-Schliff ersetzt wurde. Diese Werkzeuge sind damit für einen besonders vielfältigen Gebrauch optimiert. Mit ihnen lassen sich nicht nur Nägel ziehen, sondern auch gleich im Anschluss Bretter und Bohlen aufstemmen. 

    Vielseitige Anwendungsbereiche 

    Die große Praktikabilität von Nageleisen zeigt sich schon dadurch, dass der handelsübliche Kuhfuss nicht nur im Handwerk bei Zimmerern und Dachdeckern verwendet wird. Sogar das Technische Hilfswerk und Feuerwehren können dieses Werkzeug äußerst sinnvoll einsetzen. Denn ein Kuhfuss aus besonders robusten Materialien wie Stahl ist zwar immer noch auf das Ziehen von Nägeln ausgerichtet, kann im Zweifelsfall aber auch als improvisierte Brechstange genutzt werden. Dank seiner Form erzeugt das Nageleisen nämlich eine ähnliche Hebelwirkung. Allerdings sollte bei dieser Verwendung unbedingt beachtet werden, dass sich die Klaue am Kuhfuss zwar aufgrund ihrer geringen Dicke dazu eignet, in schwer greifbare Rillen zu fassen. Das Aufhebeln von schweren Objekten kann hier jedoch potentiell zu Beschädigungen am Werkzeug führen. 

    Für die Feinarbeit 

    Die Hebelwirkung des Biegeeisens punktet auch im Kleinstbereich, etwa bei der Anwendung auf Möbeln oder bei der Restaurierung. Die Klaue bei besonders kurzen Modellen ist meist breiter, beinahe schaufelförmig gestaltet und besonders dünn geschliffen. So lassen sich Kratzer oder Druckspuren auf Oberflächen effektiv vermeiden. Die typische Einkerbung kommt, den schmaleren Nägeln entsprechend, äußerst schlank daher, wird aber dennoch leicht verschiedenen Nagelkopfgrößen gerecht. 

    Große Auswahl bei Skillers 

    Im Skillers Onlineshop finden Sie ein breites Angebot verschiedener Kuhfuss-Modelle in unterschiedlichen Größen, Materialien und Ausführungen. Betriebe können diese auch in Form von Werkzeug-Sets in großer Stückzahl bestellen. Vor dem Kauf sollten sie dabei unbedingt einige Aspekte beachten, die je nach zukünftigem Einsatzzweck unterschiedlich gewichtet werden können:  

    • Wunschgröße
    • Maximalgewicht
    • gewünschtes Material
    • nötige Kosten

    Bei Skillers finden sowohl Profi-Handwerker als auch Hobby-Heimwerker ihr Wunschwerkzeug – und die Qualität der Nageleisen spricht für sich.