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Ein Cuttermesser hat ganz gewiss schon jeder einmal benutzt, und sei es auch nur für kleinere Bastelarbeiten. Doch diese hilfreichen und unscheinbar wirkenden Messer sind vielseitig einsetzbare und gut durchdachte Werkzeuge, mit denen man sich näher befassen sollte – denn nur so ist sichergestellt, dass man auch das richtige Messer für seine Bedürfnisse findet!

    Die zwei Grundtypen 

    Es gibt so viele verschiedene Arten von Cuttermessern, wie es Namen dafür gibt. Teppichmesser oder Stanley-Messer sind nur einige der zusätzlichen Namen, mit denen diese kleinen, scharf schneidenden Hilfsmittel bezeichnet werden.
    Grundsätzlich kann man Cuttermesser in zwei Kategorien einteilen: Messer mit Abbrechklingen und Cutter mit festgeklemmten Klingen. Werkstoffe, bei denen sich die Verwendung von Abbrechklingen empfiehlt, sind Papier, Pappe oder dünne Kunststoffe. Für alle robusteren Werkstoffe, wie Teppiche, Kabel oder Rohre ist es hingegen ratsam – auch im Interesse der eigenen Sicherheit – zu einem Messer mit festgestellter Klinge zu greifen. 

    Der Klassiker – Cuttermesser mit Abbrechklinge 

    Diese Version des Cutters ist sehr gebräuchlich, schon Kinder und Jugendliche können sie beispielsweise in der Schule im Bastelunterricht verwenden. Ein Cutter mit Abbrechklinge, auch Segmentklinge genannt, besteht aus einem Griff und einem Messerblatt. Die Klingen sind in einzelne Segmente gegliedert. Wird das Messer stumpf, kann das vorderste Segment einfach abgebrochen werden und schon ist man durch die ständig vorhandenen Ersatzklingen wieder im Besitz eines präzise schneidenden Werkzeugs. Standardmäßig hat ein handelsübliches Cuttermesser eine Klingenhöhe von 18 Millimetern und 12 Abbrechrillen, jedoch sind auch geringere bzw. größere Klingen im Handel erhältlich.
    Im Griff befindet sich ein Feststellknopf; wird dieser betätigt, können die zusammenhängenden Segmente entweder gänzlich oder auch nur der vorderste Abschnitt ausgefahren werden. Lässt man nun den Feststellgriff los, ist das Blatt fest verankert und rutscht nicht wieder in den Griff zurück. Es empfiehl sich, das Cuttermesser nie ganz auszufahren. Muss man dies dennoch tun, um beispielsweise dickere Materialien wie Schaumstoffe zu schneiden, so sollte man stets im Hinterkopf behalten, dass die Bestandteile der Klinge abbrechen könnten, was ein hohes Verletzungspotenzial birgt.   

    Die Stabilen – Cuttermesser mit festgeklemmter Klinge 

    Diese Art von Cutter eignet sich für Aufgaben, bei denen mehr Kraft aufgewendet werden muss, beispielsweise für das Schneiden von Teppichen. Wird ein Cuttermesser mit fester Messerklinge unscharf, so ist es ein leichtes, die alte Klinge schnell und ohne viel Aufwand gegen eine neue zu tauschen. Bei manchen Modellen ist es möglich, die Ersatzklinge direkt im Messergriff aufzubewahren – so ist sichergestellt, dass man nie überraschend mit einem stumpfen Messer dasteht.  

    Teppichmesser 

    Dieser Typ eignet sich besonders für das Schneiden von harten Werkstoffen. Durch fehlende Segmente ist die Klinge stabiler und höhere Kräfte können darauf einwirken. Im Gegensatz zu einem Segmentcutter ragt die Klinge jedoch nur ca. drei Zentimeter aus dem Heft hervor. Um die Sicherheit bei der Anwendung zu erhöhen, verfügen viele Werkzeuge dieser Art über einen vollautomatischen Klingenrückzug. Ist der Schnitt getan, gleitet die Klinge automatisch und ohne eigenes Zutun wieder in den Messergriff zurück. Auch Messer mit halbautomatischem Rückzug sind im Handel erhältlich. Die Klinge gleitet dabei nicht selbstständig in das Heft zurück, sondern nur, sobald der Feststellknopf nicht mehr gedrückt wird. Dadurch sind diese Ausführungen im Allgemeinen sehr viel sicherer im Umgang als die klassischen Abbrechmesser. Dies schlägt sich allerdings auch in einem etwas höheren Preis nieder. 

    Sicherheitsmesser 

    Eignen sich Abbrechmesser für feine Arbeiten und werden auch viel im Modellbau verwendet, so sind die sichereren Teppichmesser dafür meist zu grob. Was also tun, wenn man häufig kleine Arbeiten ausführen muss, dennoch aber Wert auf Sicherheit legt? Sicherheitsmesser sind die Lösung! Sie wurden speziell für das Öffnen von Paketen konzipiert. Die Klinge ist klein und scharf und wird dabei immer von einem Schutz ummantelt, sodass man sich nicht daran verletzen kann.  

    Runde Cuttermesser 

    Diese Cutter erinnern an ein Pizzarad und eignen sich besonders zum Schneiden von Stoffen, Leder oder anderen weichen Geweben. Die Messerklingen können bei runden Cuttern ebenso einfach gewechselt werden wie bei Teppichmessern.    

    Verwendete Materialien 

    Klingen 

    Meist werden Abbrechmesser aus Stahlband gefertigt. Bei der Herstellung wird weniger darauf geachtet, dass das verwendete Material rostbeständig ist, da die Klingen auf einen schnellen Verschleiß ausgelegt sind. Wichtig ist hier also nicht die Langlebigkeit, sondern die Schärfe der Cuttermesser steht klar im Vordergrund. Dabei gilt: Je dünner die Klingen sind, desto schärfer sind sie. Doch nicht nur Stahlklingen kommen zum Einsatz, manche Cuttermesser verfügen auch über Keramikklingen. Diese können im Vergleich zu Stahlklingen länger verwendet werden, da sie weniger schnell stumpf werden, sind jedoch vom Preis her teurer in der Anschaffung.
    Beim Kauf sollte man besonders darauf achten, dass die Klingen sauber in die Halterung eingearbeitet wurden und in einer soliden Metallschiene gleiten.    

    Griffe 

    Bei günstigen Cuttermessern bestehen die Griffe meist aus einfachem Plastik und sind nicht ergonomisch geformt. Dies kann den Benutzungskomfort vermindern, zusätzlich steigt durch einen unsicheren Halt das Verletzungsrisiko erheblich.
    Deswegen empfiehlt es sich, beim Kauf darauf zu achten, dass das Werkzeug sicher in der Hand liegt – ein gummierter Griff wirkt sich dabei unterstützend aus.  

    Wie erkenne ich Cuttermesser von hoher Qualität? 

    Obwohl Cuttermesser im Handel meist schon zu sehr günstigen Preisen angeboten werden, empfiehlt es sich dennoch, nicht den erstbesten Cutter zu kaufen, sondern auf Qualität zu achten. Es gibt einige wichtige Punkte, die man dabei beachten sollte:

    • Ist das Werkzeug ergonomisch geformt und liegt gut in der Hand?
    • Eignet sich der Cutter sowohl für Rechts- als auch für Linkshänder?
    • Ist das Gewicht des Cutters angenehm und vereinfacht so die Arbeit?
    • Verfügt das Messer über entsprechende Vorkehrungen für einen sicheren      Umgang?
    • Empfehlenswert sind dabei besonders Teppichmesser mit einem      vollautomatischen Klingenrückzug oder – für kleinere Arbeiten –      Sicherheitsmesser. 

    Verletzungsrisiko 

    Cuttermesser bergen bei unsachgemäßer Verwendung ein hohes Verletzungsrisiko. Die meisten Unfälle geschehen dann, wenn die Klinge eines Abbrechmessers zur Gänze ausgefahren wird. Wird auf diese nun Druck ausgeübt, könnte es sein, dass die einzelnen Segmente dem nicht standhalten können und brechen, was zu ernsthaften Schnittverletzungen führt. Deswegen sollte man es stets vermeiden, die Klinge ganz ausgefahren zu benutzen. Noch sicherer wäre – falls für die erforderliche Arbeit möglich – die Verwendung eines Sicherheitsmessers oder eines Cutters mit automatischem Klingenrückzug.  

    Mit Skillers zum passenden Cuttermesser 

    Wer auf der Suche nach einem geeigneten Messer oder Ersatzklingen ist, wird im Skillers Onlineshop fündig. Denn egal, ob mit dem Cuttermesser Papier, Teppich oder Kabel geschnitten werden soll – hier finden Sie den richtigen Cutter für alle Bedürfnisse!