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Für Holzarbeiten ist das Stemmeisen, auch Stechbeitel oder Stecheisen genannt, ein Basiswerkzeug. Mit seinem Heft aus Holz oder Kunststoff und der Klinge aus Stahl ist es ein handliches und kraftvolles Werkzeug für vielseitige Einsatzbereiche. Vor allem dort, wo Säge oder Feile versagen. Das Eisen ist je nach Anwendungszweck in verschiedenen Größen und einem variierenden Schliff erhältlich. Im Skillers Onlineshop finden Sie ein großes Angebot aus qualitativ hochwertigen Stemmeisen von führenden Marken zum absoluten Top Preis.

    Wann wird ein Stemmeisen angewendet? 

    Ein robustes Stemmeisen gehört zur Ausstattung eines jeden Handwerkers. Aber auch aus dem gut sortierten Werkzeugkasten des Hobby-Heimwerkers ist es nicht wegzudenken. Das Stemmeisen kann für kleinere wie auch größere Arbeiten vielseitig genutzt werden:  

    • Zum Aushauen von Vertiefungen im Holz, wie zum Beispiel Rillen, Schlitze oder Zapfenlöcher
    • Zum Einlassen von Beschlägen
    • Zum Ausstemmen von Zinken, Schwalbenschwänzen und Gratnuten
    • Zum Ausarbeiten und Glätten von Stufen und Kanten im Holz

    Dank seiner rundum gefassten Klinge ist ein Ausstemmen mit dem Beitel auch an schwer zugänglichen Stellen möglich. Holen Sie vor dem Kauf Ihres Wunschwerkzeugs ausreichende Informationen über die Anforderungen an Ihr Handwerkzeug ein und bestellen Sie dann Ihr passendes Zubehör im Skillers Onlineshop ganz bequem direkt nach Hause. 

    Das richtige Zubehör für jeden Auftrag 

    Da in den verschiedenen Stadien einer Holzarbeit meist Handwerkzeuge in unterschiedlichen Formen benötigt werden, sind Stemmeisen oft im Set erhältlich. Solche Sets bestehen meist aus mehreren Stücken in unterschiedlichen Größen und Längen, um einen möglichst breiten Einsatzbereich abzudecken. Die Breiten von Stemmeisen sind genormt. In der Regel sind die Handwerkzeuge in Breiten von 4 bis 40 mm erhältlich. Beitel können sich aber auch in der Gestalt der Kanten ihrer Klingen unterscheiden. Nach den DIN-Normen 5138 bis 5144 haben Beitel und Stemmeisen der Form A – wenn man den Querschnitt der Klingen betrachtet – gerade geschnittene Kanten. Bei denen der Form B sind die Kanten abgeschrägt. Entscheidend für den Nutzen von Stemmeisen ist auch ihr Schliff. Normalerweise werden die Klingen der Stemmeisen mit einem Schleifwinkel von 25° gefertigt. Meistens reicht es aus, den Winkel nach dem Kauf einfach beizubehalten, denn die Klinge kann so problemlos in die meisten typischen Schlitze hineinfahren. Für besondere Anwendungsbereiche kann der Winkel jedoch auch nachträglich angepasst werden: 

    Hartholz 

    Beim Bearbeiten von Hartholz wie Buche oder Eiche sollte der Winkel leicht vergrößert werden. Das macht die Werkzeug-Schneide unempfindlicher, vor allem auch gegenüber Hebelwirkungen, die bei der Arbeit mit Hartholz und tiefen Zapfenlöchern bisweilen unausweichlich sind. Für ein Abstumpfen des Winkels muss nicht die gesamte Fase geschliffen werden. 

    Weichholz 

    Bei der Holzbearbeitung weicher Holzarten wie zum Beispiel Fichte oder Kiefer, reicht meistens der Standardschliff. Wird der Beitel insbesondere bei der Nacharbeit aber nur mit dem Handballen eingetrieben, kann der Winkel leicht nach unten korrigiert werden, um die Schneideleistung zu erhöhen. Das Anspitzen macht die Schneide jedoch tendenziell empfindlicher. Deshalb sollte das Eisen dann auch nur noch für ähnliche Zwecke benutzt werden. 

    Viele Formen für eine präzisere Leistung 

    Stemmeisen haben sich mit der Zeit stark weiterentwickelt. Nach und nach wurde das eigentlich simple Werkzeug weiter auf die Anforderungen bestimmter Arbeiten spezialisiert. Anhand des Verwendungszwecks lassen sich viele verschiedene Sonderformen definieren, darunter:  

    • Stemmeisen/Stecheisen
    • Hohlbeitel für runde Vertiefungen
    • Lochbeitel mit schmalerer, aber dickerer Klinge als der Stechbeitel
    • Kantenbeitel zum Ausstechen sehr tiefer Löcher
    • Drechselbeitel zum Schneiden von sich drehenden Hölzern

    Bei all diesen Varianten ist jedoch bis heute gleich geblieben, dass die Beitel aus Eisen oder Stahl gefertigt werden, um die anfallenden Kräfte auszuhalten. Eine Sonderform sind hierbei die japanischen Stecheisen, die aus zwei unterschiedlich harten Schichten Stahl für Schneide und Kern gefertigt sind. 

    Die Materialien machen den Unterschied 

    Die qualitativ hochwertigsten Stemmeisen sind in der Regel handgeschmiedet. Die sorgfältige, auf traditionelle Erfahrung bauende Anfertigung wirkt sich auf den Preis der Werkzeuge aus. Allerdings auch auf ihre Haltbarkeit und ihre Qualität. Je höher die Qualität, desto länger können Sie Ihr Handwerkzeug nutzen und es kommt weniger Nachschleifbedarf auf. Der Profi Handwerker weiß längst, dass er seine Werkstatt besser mit hochwertigem Werkzeug ausstattet anstatt mehrfach in günstige Angebote zu investieren, die Ihren Zweck nicht vollständig erfüllen. Stecheisen, müssen regelmäßig nachgeschliffen werden. Ihre Schneidhaltigkeit hängt von den verwendeten Stahlsorten ab. Der harte Kohlenstoffstahl älterer Werkzeuge ist zwar sehr haltbar und lässt sich gut schärfen, doch er kann potenziell rosten und ist sehr wärmeempfindlich. Daher verwenden Stahlhersteller inzwischen meist Legierungszusätze wie Chrom oder Nickel, um die Eigenschaften der Werkzeuge zu optimieren. 

    Raffinierte Ausarbeitung für handfeste Vorteile 

    Angenehmes und effektives Arbeiten wird von zahlreichen Faktoren beeinflusst. Dazu gehört auch die Beschaffenheit Ihres Werkzeugs. Ein Stemmeisen sollte gut und sicher in der Hand liegen und nicht zu schwer sein. Manche Hersteller verleihen dem Heft eine besondere Form, um diese Eigenschaft zu verstärken. So gibt es Griffe mit Vertiefungen, in denen die Finger besonders guten Halt finden – oder auch ovale bis viereckige Formen, die ein Verrutschen verhindern. Hinzu kommt, dass ein abgeflachtes Holzheft dem lästigen Wegrollen des Werkzeugs entgegenwirkt. So haben Sie Ihren Beitel stets griffbereit. Nicht zu unterschätzen ist auch die Funktion der Zwinge. Für gröbere Arbeiten, vor allem bei hartem Holz und tiefen Löchern, wird das Stemmeisen, ähnlich wie ein Meißel, mit einem speziellen Hammer eingetrieben. Die Zwinge verhindert, dass das Heft aufreißt, wenn die Angel der Klinge in dieses eingeschlagen wird. Für Profi-Handwerker wie auch für Hobby-Heimwerker gilt: Das Eisen sollte vor allem scharf sein.