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Es ist die Basisausstattung vieler Handwerker aus unterschiedlichen Zünften: Die Zange gehört zu handwerklichen Tätigkeiten einfach dazu und erfüllt für Heimwerker und Privatpersonen verschiedene Zwecke – im Garten oder bei alltäglichen Reparaturen. Ob greifen, abkneifen oder schneiden, je nach Modell ist das Werkzeug vielseitig einsetzbar. Wer eine Zange kaufen möchte, findet im Skillers Online-Shop eine besonders große Auswahl mit an den jeweiligen Verwendungszweck angepassten Eigenschaften. Und all das zu einem besonders günstigen Preis.

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        Funktion und Aussehen

        So unterschiedlich ihre Verwendungszwecke auch sind, im Aussehen ähnelt jede Zange oberflächlich jeder anderen Zange: Sie ist aus zwei Hebeln gefertigt, die in ihrer Mitte mit Hilfe eines Drehgelenks verbunden sind. Jeder der Hebel dient dabei auf der einen Seite als Griff, auf der anderen als Greif-Element – das Zusammendrücken beider Griffe führt zu einem Druck auf den Greifern. Diese Greifer können, je nach Beschaffenheit der Wirkstellen unterschiedliche Funktionen ausführen, etwa als Greifbacken oder als Schneiden.

        Welche Arten von Zangen gibt es?

        Im Unterschied zu vielen spezialisierten Werkzeugen eignet sich die Zange nicht nur für eine bestimmte Tätigkeit. Während beispielsweise Schraubwerkzeug primär für das Festziehen und Lösen von Schrauben konzipiert ist, eignet sich die Zange für unterschiedlichste Einsatzzwecke und kann als Greif- und Klemmwerkzeug praktisch überall zumindest eine provisorische Funktion übernehmen.

        Es gibt dabei einige Grundtypen, die sich durch ihren Aufbau definieren lassen: Je nachdem, wie die Hebel und ihre Wirkstellen genau geformt und ausgeführt sind, unterscheidet sich die Funktion. Einige wichtige Beispiele sind hierbei:

        Einsatzzweck

        Werkzeuge

        Greifen, Halten

        Greifzange, Flachzange, Justierzange, Kombizange, Wasserpumpenzange

        Beißen, Abkneifen, Abbrechen 

        Beißzange, Kneifzange, Rabitzzange, Monierzange

        Scheiden

        Vornschneider, Seitenschneider

        Stanzen von Löchern, Vernieten

        Nietzange, Lochzange, Ösenzange

        mit Isolierung

        Abisolierzange, Aderendhülsenzange, Quetschzange

        Zudem gibt es kombinierte Zangen, die mehrere Funktionen vereinen und damit beispielsweise sowohl greifen als auch schneiden können, ohne dass das Werkzeug gewechselt werden müsste. Eine derartige Kombizange ist vor allem dann nützlich, wenn während des Arbeitsvorgangs das Werkzeug nicht leicht oder gefahrlos ausgewechselt werden kann.

        Qualitätskriterien beim Kauf

        Auch wenn Zangen noch so simpel zu sein scheinen, unterscheiden sich die einzelnen Modelle in Qualität und Funktionalität enorm. Das Zusammenspiel mehrerer Faktoren hat eine Auswirkung darauf, wie lange die Zange ihren Zweck erfüllen und verschleißfrei verwendet werden kann. Dabei kommt es vor allem auf folgende Punkte an:

        • Welche Gelenkverbindung hat die Zange?
        • Aus welchem Material ist sie gefertigt?
        • Wie ist ihr Griff aufgebaut?

        Diese Fragen sollten im Vorfeld beantwortet werden, damit die Zange ihre Aufgabe ideal erfüllen kann.

        Funktion und Qualitätsmerkmale einer Zange im Detail

        Dicke Drähte zerschneiden und Löcher stanzen: Mit Hilfe von Zangen werden Tätigkeiten durchgeführt, für die verhältnismäßig viel Kraft aufgewendet werden muss. Doch wie genau ist das möglich?

        Hebelprinzip

        Was haben Scheren, Flaschenöffner und Wippen gemeinsam? Dank des Hebelprinzips ermöglichen sie, mit kleinem Aufwand große Kräfte auszuüben.

        Jeder Hebel verfügt über zwei Arme und eine Drehachse. Bei Zangen handelt es sich dabei um die beiden Hebelarme, die durch ein Gelenk – also die Drehachse – verbunden sind. Dabei wird zwischen einseitigen und zweiseitigen Hebeln differenziert. Beim einseitigen Hebel greifen die Kräfte auf einer Seite an, wie etwa bei einem Flaschenöffner. Bei Zangen handelt es sich hingegen um einen zweiseitigen Hebel, bei dem die Kräfte von unterschiedlichen Seiten greifen (von der Drehachse aus betrachtet).

        Zusätzlich wirkt auch die goldene Regel der Mechanik mit: Was man an Kraft spart, muss man an Weg zurücksetzen. Das bedeutet also, dass beim Benutzen der Zange zwar weniger Handkraft aufgebracht werden muss, doch um die aufzuwendende Kraft zu verringern, müssen die Hebelarme der Zange über eine gewisse Länge verfügen. 

        Eine große Zange mit besonders langen Hebelarmen ist somit tendenziell besser dafür geeignet, große Kräfte zu erzeugen: Die Entfernung zwischen dem Griff und der Mitte des Drehbolzens muss dabei größer sein als die Strecke zwischen der Mitte und den Wirkstellen. Eine kleine Zange ist somit weniger effektiv, wenn es um die Kraftumwandlung geht. Allerdings muss für den praktischen Gebrauch auch beachtet werden, wie viel Platz am Nutzungsort für das Werkzeug vorhanden ist.

        Zangengelenke

        Das Gelenk der Zange wird fachsprachlich häufig auch als Gewerbe bezeichnet. An dieser Stelle findet die Kraftübertragung statt, welche durch das Hebelprinzip unterstützt wird. Dabei lassen sich drei Arten der Zangengelenke unterscheiden:

        1. aufgelegtes Gelenk
        2. eingelegtes Gelenk
        3. durchgestrecktes Gelenk

        Beim aufgelegten Gewerbe sind die Schenkel der Zangen übereinandergelegt und durch einen Gelenkbolzen miteinander verbunden. Diese Bauform ist am häufigsten anzutreffen und ist bei korrekter Verarbeitung auch über lange Jahre stabil. Eine Abwandlung hiervon ist das eingelegte Gelenk, bei dem jeder Schenkel der Zange bis zur Hälfte in den Gelenkbereich greift. So liegen beide Schenkel ineinander, wodurch die Verbindung stabiler ist.

        Schwerer in der Herstellung ist jedoch das durchgestreckte Gewerbe: Es bezeichnet eine Bauform, bei der ein Zangenschenkel durch eine Öffnung im anderen Schenkel hindurchgeführt wird. Auch nach starker Beanspruchung und Verschleiß des Gelenkbolzens weist diese Zange stets eine gute, zentrierte Führung auf, wodurch sie sich tendenziell lange Zeit problemlos verwenden lässt. Die komplizierte Fertigung schlägt sich aber meist in einem vergleichsweise höheren Preis des Werkzeugs wider – häufig ist diese Bauform bei Seitenschneidern oder Wasserpumpzangen vertreten.

        Als vierte, seltenere Alternative gibt es auch Zangen ohne Gelenk. Deren Schenkel sind an einer Stelle elastisch miteinander verknüpft, sodass die Zange zusammengedrückt werden muss, um zu greifen. Durch die schlechtere Kraftübertragung ist sie jedoch in Industrie und Handwerk eher selten anzutreffen, sondern eher bei alltäglichen Gegenständen wie der Grillzange vorhanden. Eine solche Zange stellt keine professionelle Alternative dar.

        Material

        Eine Zange kann aus Werkzeugstählen geschmiedet werden, die legiert oder unlegiert sind. Dabei kommt es auf den Verwendungszweck an: Für eine einfache Zange genügen unlegierte Stähle, die über einen Kohlenstoffgehalt von 0,45% verfügen.

        Bei besonders hochwertigen Zangen, die auch bei starker und regelmäßiger Beanspruchung, wie sie im professionellen Handwerk auftritt, robust sein sollen, sind Werkstoffe mit einem höheren Gehalt an Kohlenstoff erforderlich. Auch eine Veredelung mit Chrom oder Vanadium vergrößert hier die Lebensdauer des Werkzeugs merklich.

        Welcher Zangengriff eignet sich am besten?

        Das Material des Griffs kann bei Zangen unterschiedlich zusammengesetzt sein und hängt von den eigenen Ansprüchen an die Qualität ab. Zu den häufigsten Arten zählen dabei:

        • Mehrkomponenten-Griff
        • Getauchter Kunststoffgriff

        Ersterer eignet sich vor allem dann ideal, wenn Sie lange Zeit mit dem Werkzeug arbeiten. Durch eine optimale Verteilung der weichen und härteren Zonen wird die Hand geschont, wenn zum Beispiel harte Drähte getrennt werden. In diesem Fall federn die weichen Zonen wie ein Stoßdämpfer, und verhindern die zu starke Belastung der Hand.

        Als Alternative ist der getauchte Kunststoffgriff die am häufigsten anzutreffende Variante: Während die mechanischen Eigenschaften dieses Griffs nicht genau auf die Hand ausgelegt sind, ist ein solcher Griff tendenziell günstiger.

        Unterschiedliche Typen und Funktionen

        Wenn Sie im Skillers Online-Shop eine Zange kaufen, sollten Sie sich zunächst über den Verwendungszweck und Ihre persönlichen Ansprüche Gedanken machen. Natürlich muss vor allem der Grundtyp der Zange ausgewählt werden, um jeweils Scheiden, Greifen oder eine andere Tätigkeit zu ermöglichen. Darauf folgen spezifische Einzelheiten, die sich am Typ orientieren. Bei schneidenden Zangen gibt es etwa unterschiedliche Arten von Schneiden, die an den jeweiligen Werkstoff angepasst werden müssen. Um all diese Kombinationsmöglichkeiten abzudecken, finden Sie bei Skillers ein großes Angebot an Zangen für alle Zwecke – von Kraftvorschneidern über Seitenschneider bis hin zur Kombizange sind die unterschiedlichsten Modelle vorhanden.